Adiós Sprachschule!

Am Montag fängt meine erste Woche in meinem Freiwilligenprojekt an. Schlimm wie die Zeit vergeht! 6 Wochen bin ich jetzt schon hier in Guatemala. Meine wunderbare Zeit in der Sprachschule ist jetzt vorbei. Hier hatten wir gerade Pause.

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Das ist meine Lehrerin für meine letzten 2 Wochen gewesen. Sie heißt Amanda und war mir die liebste Lehrerin von allen. Wir haben Spiele gespielt, Geschichten gelesen und viel geredet.

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Am Donnerstag wurde mir mein Projekt gezeigt es heißt: Albergue Hermano Pedro.

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Dort bin ich zusammen mit einigen anderen Freiwilligen aus der Mundo Spanish School, es arbeiten aber auch andere Freiwillige aus aller Welt hier mit. Es gibt drei getrennte Teile in dem Gebäude: in einem sind die Kinder von 2-3 Jahren, im anderen die Kinder von 4-5 Jahren und im dritten Teil sind Beeinträchtigte – dort werde ich arbeiten. Da ich jedoch noch keine Ausbildung im Umgang mit beeinträchtigten Menschen habe, wird sich meine Hilfe dabei begrenzen, dass ich zu Mittags helfe alle zu Füttern und ansonst kümmere ich mich um andere Sachen wie die Wäsche und das Essen. Es gibt eine auch eine Station für Physiotherapie, wo auch Freiwillige arbeiten können, wenn sie die Ausbildung dazu haben. Für insgesamt 62 stark Beeinträchtigte, von denen keiner reden und keiner gehen kann, gibt es 8 Betreuer. In der Nacht ist nur eine einziger Betreuer für alle verantwortlich! Der hat dann wohl einiges zu tun in der Nacht ..

Ich bekam auch eine kleine Führung durch die zwei anderen Bereiche mit den Kindern. Da gings zu wie im Ameisenhaufen. Die Kinder stürzten sich auf die Betreuer und Volunteers, die da waren und schreien förmlich nach liebe. Es gibt eine Hand voll Computer für die Kinder zu dem sie immer abwechselnd gehn dürfen. Schon die kleinsten lernen Englisch und Schreiben.

In dem letzten Tagen hat es wieder mal so viel geregnet! Die Resultate sind deutlich sichtbar. Das ist der Eingang zu unserer Schule in San Juan del Obispo.

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Man beachte das rote Verboten Zeichen in der Mitte: Es ist hier verboten Körbe oder andere Sachen auf dem Kopf zu tragen.

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Am Wochenende feierten Bekannte meiner Familie ihren 50. Hochzeitstag und ich durfte sie auf das Fest begleiten. Die Damen trugen hübsche Kleider und die Herren Anzug und Kravatte. Das fest fand in einer Halle statt, die mit weißen und gelbgoldenen Luftballons geschmückt wurde. Auf großen Runden Plastiktischen saßen die Erwachsenen, während die Kinder fangen spielten.

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Das Fest wurde von Marimbamusik unterstrichen. Marimba ist das Nationalinstrument. Später haben die Pärchen zu der Musik getanzt. Der Tanz schaut ziemlich lustig aus, denn die Schrittfolge ist: im gleichschritt vorwärts und rückwärts zu gehen. Natürlich im Tackt der Musik!

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Jeder bekam Hühnchen, Reis, Gemüse und drei Tortillas zu essen. Es war jedoch ziemlich schwierig zu essen, weil das einzige Besteck eine zerbrechliche kleine Plastikgabel war. Andere, die auf dem selben Tisch saßen, lachten mich bei meinem versuch das Stück Fleisch zu essen fürchterlich aus und machte Fotos von mir .. das ist eins davon.

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Ein Hund war auch mit auf dem Fest. Mein Gastdaddy Luis sagte, dass auf jedem Fest in Guatemala mindestens ein Hund dabei sei.

Eines meiner schönsten Erlebnisse diese Woche war der Besuch im Fitnessstudio in Antigua. Für 35.Q für einen Tag war es schon ziemlich teuer, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn es gab WARME Duschen!!! Es war so wunderschön das warme Wasser auf der Haut zu spüren! Das Gym selber war auch ganz okay.

Ich hab meinen 2. Vulkan bestiegen!! Und zwar den Vulkan Ipala! Er ist mit seinen 1650 m einer der kleineren Vulkane. Was ihn so besonders macht ist, dass er an der Spitze einen Kratersee besitzt. Außerdem liegt er in einem Naturschutzgebiet. Hier liegt der Vulkan.

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Mit der einer Reiseagentur wär die 4h lange Fahrt dort hin richtig teuer geworden – 650 Quetzales pro Person!! Aber Gott sei dank kennt meine Gastfamilie einen Taxifahrer persönlich und der ist mit uns dann für 200 Quetzales dort hin gedüst.

Pablo, mein Gastbruder, als er uns allen auf den Vulkan hoch voraus gelaufen war.

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Und wir schwitzend hinterher ..

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Ausblick vom Vulkan aus.

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Dann haben wirs endlich geschafft und erblicken de See! Eine wunderschöne Abkühlung nach so einem Aufstieg.

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Grüner gehts nicht, hier wachsen schon Pflanzen auf den Pflanzen!

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Pablo, sein Vater Luis und ich

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Die ganze Crew.

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Wir haben einen weiteren Geburtstag gefeiert. Diesmal so wie es sich für hier gehört: mit einer Piñata.

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