von einer Couch zur nächsten

Von meiner Couch in „Santa Rosa de Copán“ zu meiner nächsten Couch in „Tela“ musste ich in „San Pedro Sula“ umsteigen. Erst danach, als ich sicher angekommen war und sogar mit dem Auto von der Bushaltestelle abgeholt wurde, erfuhr ich, dass „San Pedro Sula“ als einer der gefährlichsten Orten der Welt gilt. Zumindest nach den Orten in Kriegsgebieten.

Für insgesammt 3 Nächte wohnte ich in der süßen Stadt „Tela“ bei Janin und Jissel und ihrer Oma. Die beiden Mädels können richtig gut englisch. Jissel ist Englischlehrerin und Janin arbeitet in einem riesen Hotel in „Tela“ als Rezeptionistin.

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An einem Tag hatte die Schule, in der Jissel arbeitet ein Projek wo ich dabei sein konnte.

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Die Schüler stellten verschiedene Länder, wie Thailand, Indien, Japan und Australien vor, tanzten traditionelle Tänze von diesen Ländern und es gab jede Menge ländertypisches Essen zum probieren. Der lustigste Tanz war der von Australien, auch wenns außer mir wahrscheinlich niemand kapiert hat: Die Australia Gruppe tanzte zum „Fliegerlied – so ein schöner Tag“, was eindeutig mal ein Lied aus Austria und nicht von AusrALia ist.

Janin besorgte mir ein Armband von dem Hotel in dem sie arbeitet und so konnte ich jedem Tag an der Poolbar sitzen, den Pool genießen, die täglichen Shows anschauen und zu den Partys gehn.

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An der letzten Party im Hotel traf ich jemanden aus Deutschland, der für eine Autofirma arbeitet, die in Honduras produziert. Er muss da alle 3 Monate hin fliegen und nach dem rechten schauen. Wir waren beide gleich erstaunt jemanden mit der gleichen Sprache zu treffen und ich hab es  genossen deutsch reden zu können.

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Ansonst ist Tela ein richtig ruhiger Ort mit wenigen bis gar keinen Touristen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass gerade Regenzeit und damit die Nebensaison ist.

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Das mit dem Regen ist hier so eine Sache: irgendwie scheint der jedem egal zu sein. Niemand stellt sich unter, niemand spannt einen Regenschirm auf, niemand geht ins Haus – alle machen einfach weiter mit dem, was sie grad machen. Es ist auf jeden Fall die ganze Zeit, ob mit oder ohne Regen, extremst heiß und es hat eine extremst hoh Luftfeuchtigkeit. Deshalb schauen die Fenster zum Beispiel so aus.

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Ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass ich jeden sinnlosen Krempel, den ich mir kaufe, mit mir am Rücken herum schleppen muss. Nur deshalb stehen diese süßen Affen, die aus einer Kokosnuss geschnitzt wurden, noch an Ort und Stelle.

20151111_094849Mein nächster Stop war in „La Ceiba“. Ich blieb 4 Nächte dort und wohnte bei einem Couchsurfer namens Leonel. Er ist Websiten Designer und arbeitet zu Hause, weswegen er ziemlich viel Zeit hat um mir die Stadt zu zeigen. Er hat erzählt, er Hostet schon seit 2 Jahren Couchsurfer aus aller Welt.

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Das ist sein Haus. Im Garten stehen noch 3 andere Häuser: eins gehört seiner Schwester und derer Familie, eines gehört einem Onkel oder so und eines den Eltern von ihm.

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Er hat hat ziemlich kritische Ansichten gegenüber seinem eigenen Land und hat ein komplett andere Einstellung als die meisten Honduraner die ich bis jetzt getroffen hab. Gleichzeitig istver ein ziemlich guter privat Touri Guid durch „La Ceiba“. Er hat überall ein paar Fackten und Zahlen bereit und bietet mir vor jeder Sehenswürdigkeit an ein Foto von mir zu machen.

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Er hat mir erklehrt warum die Stadt „La Ceiba“ heißt: sie wurde nach diesem Baum hier benannt

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Wir waren in dem Gerifuna Ort „Colisal“, haben Fisch gegessen.  Gerifuna nennen sich die dunkelhäutigen Leute an der Karibikküste von Mittelamerika, die ursprünglich aus Afrika stammen. Sie haben eine komplett andere Kultur, andere Musik und andere Tänze, wie zum Beispiel die Tanzart „Punta“.

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An meinem letzten Tag bei Leonel bestiegen wir den Berg „Pico Bonito“. Vor dem Berg sind jede menge Ananas Felder. Ich hab noch nie ein Ananasfeld vorher gesehen. Ich glaub, ich wusste sogar nicht mal wie die wachsen .. wir haben uns dann auch ein paar gestohlen und mit einer riesen Sauerei ohne Messer gegessen.

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Der „Pico Bonito“ liegt in einem Naturschutzgebiet. Und es war wirklich sehr natürlich! Es war sogar so natürlich das es keinen weg sondern nur einen zu erahnenden Steig gab, wo man die meiste Zeit klettern musste. Ich bin froh, dass wir unseren Guid hatten, der uns sicher rauf und runter brachte. Der Guid und mein Host Leonel

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Wir haben wahnsinnig viele Tiere gesehn: Vögel, Salamander, Spinen, Schlangen, Affen .. anscheinend leben hier auch einige Jagua, gesehen haben wir keine.

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Wir waren bei 2 Wasserfälle, die an die 50 m hoch sind. Leonel hat dort auch gebadet, der Guid hat auch gesagt das Wasser hätte trinkwasserqualität, aber so ganz sicher war ich mir dann doch nicht und ich hab einfach das Ambiente und die Wasserfallluft genossen.

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